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Über uns

Unsere Vereinsgeschichte...

Der U-Punkt Jugend e.V. ging aus dem am 29. April 1991 gegründeten Förderverein U-Punkt Weida hervor. Der erste Vorsitzende war Herr D. Haubold der auch gleichzeitig der Leiter der U-Punktes war. Zu Beginn des Vereins zählte man 14 Mitglieder. Von nun an konnte man den U-Punkt und seinen dazu gehörigen Verein nicht mehr aus dem Stadtleben wegdenken.

Ab dem Zeitpunkt ging der damalige Förderverein U-Punkt Weida durch Höhen und Tiefen. Anfang der 90er Jahre, wo das Geld noch in Strömen floss, konnte man den ehemaligen Club der Jungen Metallurgen auf den neuesten Stand der Technik bringen. Aber nicht Geld allein ist es was einen Verein am Leben hält, sondern die ehrenamtliche Arbeit, die Mitglieder und Helfer in ihrer Freizeit leisten. So wurde unter anderem durch die Mitglieder und freiwilligen Helfer im Laufe der Zeit ein Treffpunkt für Jung und Alt geschaffen. Zum Ziel hat sich der Verein gesetzt, den oder die Träger des Hauses personell, materiell und finanziell zu unterstützen. Die meisten Projekte wurden von den Mitgliedern in ihrer Freizeit realisiert.

So wurden in den 90er Jahren zahlreiche Ausflüge für Kinder und Jugendliche organisiert, wie zum Beispiel eine Ferienfahrt nach Griechenland und unzählige Paddeltouren und Ausflüge nach Soltau in den Heidepark. Anhand der Chronik wurde sogar zweimal ein Segelturn durchgeführt. Es wurde aber nicht nur verreist sondern auch im und um das Haus viel veranstaltet, dazu gehören zum Beispiel Tanzveranstaltungen, Konzerte und Kinderveranstaltungen. Im Jahr 1999 wurde das Steckenpferd des Vereins geboren - die "Apokalyptische Nacht". Aufgrund der Schießung der Schuhfabrik, klaffte in Riesa eine Lücke für Höhrer der schwarzen Musik. Der U-Punkt schloss diese und öffnete seine Türen für eine Reihe neuer Besucher.

2001 wurde den Mitgliedern bewusst, dass man nicht ewig ehrenamtlich tätig sein konnte, und suchte somit nach neuen Leuten, die sich nicht zu Schade waren in ihrer Freizeit etwas ehrenamtlich tätig zu werden und den bisherigen Mitgliedern in nichts nachstehen, und sie wurden fündig. Am 26. Oktober 2001 traten auf einen Schlag 19 Personen in den Verein ein. Ab diesem denkwürdigen Tag wurden zwar die Gelder weniger, aber dafür wuchs die Einsatzbereitschaft der neuen Mitglieder von Tag zu Tag.

Im Jahr 2004 wurde bekannt das der U-Punkt ausgegliedert werden sollte, um in eine neue Trägerschaft überzugehen. Dies war für die Mitglieder und Besucher zuerst ein schwerer Schlag. Aber man rappelte sich sehr schnell auf und entwarf ein eigenständiges Konzept für das Haus und Bewarb sich neben drei weiteren Interessenten um die Trägerschaft des U-Punktes. Anfang 2005 war es dann soweit - wir hatten kein Glück mit unserer Bewerbung. Der neue Träger des Hauses und somit Gewinner der Ausschreibung war der Sprungbrett e.V., der am 01. Juni 2005 mit neuer Besetzung und neuen Ideen die Arbeit aufnahm. ...

Die erste Herausforderung war der Kindertag 2005, wo man sich der Bevölkerung des Stadtteils Weida vorstellte. Im gleichen Jahr im November folgte bereits das nächste Event. Zusammen mit der WGR wurde das traditionelle Martinsfest in Riesa durchgeführt. Mit einer Vorbereitungszeit von 5 Wochen und super Wetter erreichte man einen Besucherrekord, und der Umzug angeführt vom Spielmannszug hatte streckenweise eine Länge von mehreren hundert Metern.

Im Jahr darauf baute der Verein eigenhändig seine Bar um und vergrößerte sie um dem Besucheransturm standzuhalten. Nicht zu vergessen - 2006 war Fußball WM und selbstverständlich wurde jedes Spiel verfolgt. Am Ende des Sommers veranstaltete der Verein mit dem Sprungbrett e.V. zusammen ein Mittelalterlager auf dem Volksgut Göhlis. Viele lustige Spiele wurden gespielt und auch ein ganzes Schwein fiel den den hungrigen Mägen der Teilnehmer zum Opfer.

Im darauf folgenden Jahr stellte man sich der Aufgabe Ideen für einen Generalumbau des Hauses zu sammeln, da von städtischer Seite die angrenzende Schule umzog, und somit das Obergeschoß unseres Gebäudes leer stand. Es wurde mit den Kindern ein Bauausschuss ins Leben gerufen, um Ideen gemeinsam zu entwickeln und zu besprechen. Gleichzeitig hat der U-Punkt Jungend e.V. mit dem Sprungbrett e.V. neue Projekte ins Leben gerufen, wie zum Beispiel das Nachtvolleyball, Hallenfußball, die Holzwerkstatt und einen Töpferkurs.

Das Jahr 2007 fing gleich mit einem Unwetter namens "Kyrill" an. Ja auch wir waren davon betroffen, und hatten bei uns einen Wasserschaden im Keller zu beklagen. Nach dem ganzen aufräumen stellten wir fest, dass unser Heizungsrohrsystem marode und löchrig war und sich nach und nach auflöste. Als wir dies überstanden hatten mussten wir feststellen, dass sich im Obergeschoß wie durch Geisterhand der Fußboden anhob. Dies war nun der dritte Wasserschaden in kürzester Zeit. Aber dem nicht genug, mussten wir noch durch ein herrliches Sommerunwetter was zu unserem vierten Wasserschaden in einem Jahr führte. Man könnte durchaus sagen, dass uns das Wasser bis zum Hals stand. Wir ließen uns aber nicht unterkriegen und reparierten die Schäden in Windeseile. Als Belohnung gönnten wir uns dann ein Grillerchen und eine super Sylvesterfeier.

Somit sind wir im Jahr 2008 angekommen, das wir ein wenig ruhiger angingen. Wir veranstalteten im Januar in Zusammenarbeit mit der Kombi Nünchritz ein Rockabilly Konzert. Als Gäste traten die "Tazmanian Devils" und zwei Nachwuchsbands aus Sachsen auf. Gegen Ende des Frühjahrs reiste man die benachbarte Schule ab, und nun lag ein riesiges Gelände brach. Zur gleichen Zeit bezog der Hotwheels e.V. sein Winterquartier in einer Turnhalle auf dem Gelände. Uns als Verein stellte sich somit die Frage, was man aus diesem großen Bereich machen könnte. Somit holten wir den Hotwheels e.V., den Sprungbrett e.V., die WGR, die grüne Liga und viele weitere Partner ins Boot, um die Idee eines Bürgerparkes mit Spielplatz, Bühne, Skatepark, Seniorenspielplatz und einem grünen Klassenzimmer zu erarbeiten. Nun war es Zeit die ganze Idee auch zu Papier zu bringen und bei der Stadt Riesa vorzustellen. Das Ende vom Lied war, dass wir zur besseren Veranschaulichung ein Modell unter Leitung des Hotwheels e.V. bauten, um den Riesaer Stadtrat zu überzeugen. Jetzt befinden wir uns in der nächsten Planungsphase und werden sehen was daraus wird.

Im Innenbereich des Vereinsgebäudes ging es auch voran. Im Obergeschoss nimmt in Kürze der Kinderbereich seine Arbeit auf. Grundsaniert soll der U-Punkt nach Angaben des Trägers 2009 sein. Wir hoffen es kann bald auch im Untergeschoss losgehen, wo der U-Punkt Jugend e.V. seine Räumlichkeiten bezogen hat, und freuen uns schon sehr auf eine menge Arbeit.